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Nominierungsveranstaltung 2005
Geschrieben von: Webteam
 
 
Herausragendes Ergebnis für Olav Gutting MdB: Mit 98,3 Prozent wieder zum Bundestagskandidaten gewählt



Olav Gutting MdB hat die Herzen der Delegierten gewonnen: Auf der gestrigen Wahlkreisvertreterversammlung der CDU im Bundestagswahlkreis Bruchsal-Schwetzingen wurde der 34jährige Rechtsanwalt mit einem Traumergebnis von 98,3 Prozent wieder nominiert. 340 Ja-Stimmen und 6 Nein-Stimmen – Olav Gutting war sichtlich erfreut und dankbar.

Zu Beginn seiner engagiert vorgetragenen Nominierungsrede blickt Gutting zunächst zurück: "Im September 2001, das ist jetzt fast vier Jahre her, haben Sie mich zum Kandidaten für den damals neuen Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen gewählt. Ein Jahr darauf, im September 2002, haben wir dann zusammen diesen Bundestagswahlkreis für die CDU direkt mit über 48 % gewonnen. Das war keine Einzelleistung, das war eine großartige und menschlich wertvolle Team-Leistung!".

Der CDU-Abgeordnete dankte in diesem Zusammenhang allen CDU-Mitgliedern, der Frauen Union, der Senioren Union, der Jungen Union, der Mittelstandsvereinigung und seinem Wahlkampfteam. Ebenso sagte er Dank seinen Mitarbeiterinnen im Wahlkreisbüro, Heike Friedebach und Monika Günther, den Geschäftstellen Karlsruhe Land und Heidelberg mit Waltraud Reiss und Peter Seufert und für die Gestaltung und Betreuung seines Internetauftritts Matthias Busse.

"Wie wichtig Familie ist, das habe ich immer wieder erfahren können", fuhr Olav Gutting fort, "ein ganz besonderer Dank deshalb auch an meine Familie und meine Frau Diana, die oft viele Tage und auch am Wochenende ohne mich auskommen muss".

Für ihn sei der Sieg im Wahlkreis auch und vor allem eine neue Aufgabe, eine neue Herausforderung gewesen: "Mit dem Selbstbewusstsein aus dem Direktmandat und dem guten Wahlergebnis, aber auch mit dem notwendigen Respekt vor den Aufgaben konnte ich von Beginn an in Berlin Fuß fassen".

Auch die Landesgruppe Baden-Württemberg als "politische Familie", das Büro von Klaus Bühler, das er zusammen mit seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Jochen Hilliges übernommen habe und insbesondere die nordbadischen Freunde und Bundestagskollegen Bernd Schmidbauer, Axel Fischer, Karl Lamers, Ingo Wellenreuther und Gunter Krichbaum hätten den Einstieg sehr erleichtert.

"Von Anfang an wurde mir mit der Mitgliedschaft im Europaausschuss und im Rechtsausschuss Verantwortung übertragen. Im Europaausschuss habe ich in den letzten drei Jahren mitgearbeitet bei der Gestaltung der EU- Osterweiterung und beim Verfassungsvertrag. Es waren historische Momente.
Ich habe gekämpft für den Gottesbezug in der Verfassung und mich immer wieder gegen den Türkeibeitritt ausgesprochen. Bei unzähligen Terminen und Gesprächen im Wahlkreis wurde ich in meiner Meinung gegen die Vollmitgliedschaft der Türkei bestätigt. Man kann nicht dauerhaft Politik gegen die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung machen. Auch deswegen ist Europa heute in einer Krise!", urteilte der Jurist.

Wer Europa überfrachte, der höhle seinen Kern aus. "Und dieser ist und bleibt die christlich - abendländische Kultur", sagte Gutting unter dem Beifall der Delegierten. Eine Überdehnung der Europäischen Union würden nach seiner festen Überzeugung die Menschen nicht mitmachen: "Und dabei haben sie Recht!"

In mehreren Debattenreden habe er sich auch gegen die Aufweichung des Europäischen Stabilitätspaktes und für eine Stärkung der deutschen Sprache in Brüssel eingesetzt. Beim Thema Betrugsbekämpfung auf europäischer Ebene arbeite er eng mit dem Europaabgeordneten Daniel Caspary zusammen.

Seit April 2005 ist Gutting Mitglied im Finanzausschuss. Dies sei für ihn neben dem Haushaltsausschuss und dem Wirtschaftsausschuss der zentrale Ausschuss im Deutschen Bundestag. Hier würden die Weichen gestellt für eines der großen Reformprojekte in Deutschland : Die Steuerreform.

"Die Berufung in diesen Ausschuss durch die Versammlung der Landesgruppenvorsitzenden hat ihre Ursache nicht nur in meiner beruflichen Qualifikation. Ich sehe diese Berufung auch als Bestätigung meiner Arbeit der vergangenen 3 Jahre. Ich bin angetreten mit den Schwerpunkten: Wirtschaftsförderung, Innere Sicherheit und Steuerreform. Hier will ich auch in der Zukunft meinen Schwerpunkt setzen. Eine große Steuerreform ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Die Steuersätze in Deutschland sind zu hoch, das Aufkommen aber zu niedrig", führte Gutting weiter aus.

Eine Reform müsse die Anreize verbessern, in Deutschland zu investieren und Gewinne hier zu versteuern. Nur so könne eine Steuerreform helfen, Wachstumsmisere, Firmenabwanderung und Arbeitslosigkeit zu überwinden.

"Im Wahlkreis habe ich mich bewusst für ein zweites Wahlkreisbüro in der geographischen Mitte des Wahlkreises entschieden. Dieses Wahlkreisbüro betreibe ich zusammen mit unserem Innenminister Heribert Rech. Eine Zusammenarbeit, die auch für die Menschen im Wahlkreis effektiv ist. Die Abstimmung zwischen Landes- und Bundespolitik wird immer wichtiger. Bund und Land Hand in Hand", so Gutting.

Das gelte ebenso auch für die Zusammenarbeit mit dem baden-württembergsichen Finanzminister Gerhard Stratthaus. Gerade in der Finanzpolitik sei eine enge Abstimmung von Bund und Land fruchtbar.

"Über 500 Termine im Wahlkreis, über 50.000 km mit dem Auto im Wahlkreis unterwegs, über 70 Besuchergruppen in Berlin empfangen. Das ist die Fortführung der Tradition meiner Vorgänger – dorthin gehen, wo die Menschen sind! Für mich bedeutet das eine dauerhafte, erweiterte Bürgersprechstunde. Ich habe unzählige Gespräche nicht nur mit den Entscheidungsträgern, sondern auch der gesamten Bevölkerung im Wahlkreis geführt. Wahlkreisarbeit ist für mich die Basis meiner Abgeordnetentätigkeit. Vielen Bürgerinnen und Bürgern konnte ich bei der Lösung ihrer ganz persönlichen Probleme helfen", zog Olav Gutting MdB Bilanz. "Ich habe mich dabei immer bemüht, Nord und Süd, Rhein-Neckar und Karlsruhe Land, gleichmäßig zu bedienen. Bedienen kommt dabei übrigens von dienen. Nach wie vor sehe ich die Politik und das Mandant als Dienst an den Menschen."

Bei all dem sei aber immer das große Ziel die Ablösung der rot-grünen Bundesregierung gewesen: "Jeder Tag, den Rot-Grün weniger regiert, ist ein guter Tag für Deutschland".

Mit dem grandiosen Wahlerfolg der CDU in NRW sei dieses Ziel in unmittelbare Nähe gerückt. Die CDU habe bei Neuwahlen alle Chancen, auch noch lange nicht sicher sei, ob Bundespräsident Köhler den Bundestag auflöse. Die sauberste Lösung sei der Rücktritt von Kanzler Schröder und der gesamten Regierung. Wenn das von Schröder gewollte Neuwahlverfahren scheitern sollte, dann bestätig sich nur, was die CDU von Anfang an gesagt habe: "Rot-Grün kann es nicht".

Olav Gutting MdB: "Diese Regierung ist gescheitert. Sie ist nicht gescheitert wegen der Blockade der Union im Bundesrat, wie Rot-Grün immer wieder behauptet. In dieser Legislaturperiode ist von den 92 Beratungsvorlagen im Vermittlungsausschuss zwischen Bundestag und dem unionsdominierten Bundesrat nur eine einzige gescheitert und das war das Verfütterungsverbotsgesetz. Bei den 91 anderen Verfahren hat die Union aber immer konstruktiv mitgearbeitet. Der eigentliche Blockierer ist Rot-Grün".

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