Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages 2021



Im Jahr 2021 wird der Deutsche Bundestag wieder einen Wissenschaftspreis verleihen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Er würdigt hervorragende wissenschaftliche Arbeiten der jüngsten Zeit, die zur Beschäfti­gung mit den Fragen des Parlamentarismus anregen und zu einem vertieften Verständnis parlamentarischer Praxis beitragen. Eine Fachjury mit Mitgliedern aus Rechts-, Politik- und Geschichtswissenschaft trifft die Auswahl über die Vergabe des Preises.

Teilnahmebedingungen:

- Wissenschaftliche Arbeiten können sowohl von der Autorin / vom Autor selbst als auch durch Dritte vorgeschlagen werden.

- Die eingereichten Arbeiten müssen als Print-Version in dreifacher Ausfertigung eingereicht werden. Zudem ist eine elektronische Fassung (PDF-Format) des jeweiligen Wettbewerbsbeitrags beizufügen.

- Es können nur bereits publizierte Arbeiten berücksichtigt werden, die seit dem 1. April 2018 erschienen sind.

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Bundestag beschloss Kohleausstieg – Betroffene Regionen werden gefördert

Rückblick auf die Sitzungswoche / CDU/CSU: „Das fossile Zeitalter geht unwiderruflich zu Ende“/ Stellungnahme von Olav Gutting MdB

Es ist ein historischer Schritt: Der Bundestag hat in seiner letzten Sitzung vor der diesjährigen Sommerpause die Gesetze zum Kohleausstieg und zur Strukturstärkung beschlossen. Damit endet die Kohleverstromung bis 2038 auf einem verlässlichen, sozialverträglichen und rechtssicheren Weg.

Peter Altmaier verdeutlichte zum Auftakt der Parlamentsdebatte die Dimension dieses Schritts: Es gibt kein anderes Industrieland vergleichbarer Größe, das sowohl aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie als auch aus der Kohleverstromung verbindlich aussteigt. Das Besondere liege aber auch in dem Umgang mit den Betroffenen, sagte der Bundeswirtschaftsminister: „Wir schaffen neue Arbeitsplätze, bevor die alten wegfallen.“

Interessen sorgsam ausbalancieren
Es sei unstrittig: Bei diesem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Großprojekt müsse sorgsam abgewogen werden – zwischen den berechtigten Interessen der Wirtschaft, der Gewerkschaften und der Branche der erneuerbaren Energien. Berücksichtigt werden müssen auch die Belange der Beschäftigten in der Industrie auf der einen Seite und die Umweltverbände auf der anderen Seite.

Anreize für klimafreundliche Technologien
Joachim Pfeiffer, wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, beschrieb die Tragweite der Neuerung so: „Das Kohleausstiegsgesetz macht den Weg für einen verlässlichen, sozialverträglichen und rechtssicheren Ausstieg aus der Kohleverstromung frei.“ Mit dem Kohleersatzbonus sowie den Förderprogrammen für erneuerbare Wärme und zur Umrüstung von Kraftwerken werden seiner Einschätzung nach Anreize für den Wechsel hin zu klimafreundlichen Technologien gesetzt. Insbesondere jüngere Kraftwerke würden nun eine Zukunftsperspektive und die so wichtige Planungs- und Investitionssicherheit erhalten. „Deutlich verbesserte Rahmenbedingungen für die Kraft-Wärme-Kopplung leisten einen zentralen Beitrag für die Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit“, sagte Pfeiffer.

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Deutsche EU-Ratspräsidentschaft

Seit dem 1. Juli 2020 hat Deutschland für ein halbes Jahr turnusgemäß die EU-Ratspräsidentschaft inne. Im Mittelpunkt stehen die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise und die Lehren für die Gesundheitsprävention. Vordringlich sind auch die Verabschiedung des EU-Haushaltsplans von 2021 bis 2027 sowie die Ausgestaltung der künftigen Beziehungen zum ehemaligen EU-Mitglied Großbritannien. Darüber hinaus geht es um eine gemeinsame Migrationspolitik und den Schutz der EU-Außengrenzen, um Digitalisierung und Klimapolitik.

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Im Dialog mit dem Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine e.V.

Aktuell traf sich der Bundestagsabgeordnete Olav Gutting (CDU) zu einem Gespräch mit dem Verbandssprecher des Bundesverbandes Lohnsteuerhilfevereine e. V. (BLV) Ingo Bettels und dessen Geschäftsführer Uwe Rauhöft. Inhalt des Gespräches war das BVL-Steuerkonzept für leistungsgerechte und zeitgemäße Arbeitnehmerbesteuerung. Darüber unterbreitete der BVL Vorschläge für die Besteuerung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu Zeiten der Corona-Krise.

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Der Pfad aus der Corona-Krise

Der Deutsche Bundestag und der Bundesrat haben das zweite Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Pandemie verabschiedet. Das sogenannte zweite Corona-Steuerhilfegesetz weist mit einem ganzen Bündel an Maßnahmen den Pfad aus der Corona-Krise. Dieses Gesetz trägt in besonderem Maße die Handschrift der Unionsfraktion. Das Aufbruchspaket soll den Konsum wieder ankurbeln und die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abfedern.
Beigefügt finden Sie einen detaillierten Überblick.

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