Innovationen statt Verbote – CDU beschließt Konzept zum Klimaschutz
Geschrieben von: Presseservice
Dienstag, den 17. September 2019 um 15:50 Uhr
 
 

Klimaeffizientes Deutschland – Mit Innovationen in die Zukunft / Klimaschutz als Menschheitsaufgabe / Olav Gutting MdB, Mitglied des CDU-Bundesvorstandes, informiert aktuell

Foto - Copyright: Christiane Lang

Papst Franziskus bezeichnet die Bekämpfung des Klimawandels als die vielleicht wichtigste Aufgabe, als „Verteidigung der Mutter Erde“. Die EvangelischeKirche Deutschlands mahnt „Umkehr zum Leben“ an. Es gehe um das Überleben vieler und ein würdiges Leben aller Menschen. Beide großen christlichen Kirchen weisen darauf hin, dass schon heute am härtesten diejenigen betroffen sind, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen: Die Armen in den Entwicklungsländern.

Wir nehmen die wissenschaftlichen Erkenntnisse sehr ernst. Der Klimawandel ist maßgeblich auf den Ausstoß von Treibhausgasen zurückzuführen. Er bedroht Mensch und Natur. Schon heute verlieren durch die Ausbreitung von Dürregebieten und den Anstieg des Meeresspiegels Menschen die Existenzgrundlage in ihrer Heimat. Auch in Deutschland sind die Auswirkungen unübersehbar. So ist etwa unser Wald durch die Auswirkungen der klimatischen Veränderungen in vielfacher Hinsicht bedroht. Auch unsere Bauern spüren die Veränderungen massiv: Extremereignisse häufen sich und führen zu Ernteausfällen. Die Folgen sind unmittelbar und vor Ort spürbar.

Wir kennen die Lösung: Nur durch ein entschlossenes Handeln der Weltgemeinschaft und die drastische Reduktion des weltweiten Ausstoßes von Treibhausgasen haben wir die Möglichkeit, den Klimawandel zu bekämpfen. Wir haben den Rahmen: 2015 hat sich die Weltgemeinschaft nach langem Ringen in Paris auf ein Weltklimaabkommen unter dem Dach der Vereinten Nationen geeinigt. Demnach haben sich die Vertragsstaaten verpflichtet, die menschengemachte globale Erwärmung auf deutlich unter 2°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu reduzieren und Anstrengungen zu unternehmen, um den Temperaturanstieg auf 1,5°C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Dadurch sollen die Risiken und Auswirkungen des Klimawandels deutlich reduziert werden.

Als Deutsche haben wir einen Anteil an der Weltbevölkerung von einem Prozent. Aber wir haben einen Anteil am weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen von zwei Prozent. Wenn die Menschen überall auf der Welt einen so hohen Treibhausgas-Ausstoß hätten wie wir, wären die Auswirkungen dramatisch. Als Christdemokraten bekennen wir uns zu der Verantwortung, die sich daraus ergibt. Konsequenten Klimaschutz denken wir dabei immer von vorneherein zusammen mit wirtschaftlicher Entwicklung und sozialer Sicherheit. Das entspricht dem Prinzip der Nachhaltigkeit mit den drei Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales. Hier immer wieder einen Ausgleich zu finden, sehen wir als den besonderen Auftrag der CDU als auf christlichen Werten basierender Volkspartei. Wir dürfen nicht auf Kosten anderer leben – und heute nicht auf Kosten von morgen!

Attachments:
FileBeschreibungFile size
Download this file (2019_9_16_beschlussvorlage_klimaschutz_cdu_0.pdf)Klimaeffizientes Deutschland – Mit Innovationen in die ZukunftBeschluss des Bundesvorstandes der CDU Deutschlands (16.09.2019)245 Kb
Weiterlesen...
 
Bauernmarkt in Rheinsheim
Geschrieben von: Presseservice
Montag, den 16. September 2019 um 22:30 Uhr
 
 

Gut 4.000 Besucher beim Bauernmarkt in Rheinsheim

Philippsburg-Rheinsheim. In Rheinsheim ist es anders: Andernorts gibt es abflauende Kirchweihfeste, Kerwe-Wochenenden oder Dorf- und Straßenfeste, doch im Stadtteil Rheinsheim heißt die beliebte und begehrte Zentralveranstaltung für die Region „Rhosemer Herbscht“, der mit seiner Verheißung „Rheinsheim macht was los“ stets Tausende von Besuchern auf die Beine bringt. Gäste aus jeder Gemeinde im weiten Umkreis strömten herbei. Auf dem Domplatz ging es halbinternational zu. Badisches war zu hören, Bayerisches in Form von Trachten zu sehen, Pfälzisches und Elsässisches, Griechisches und Italienisches auf dem Bauernmarkt zu kaufen.

Weiterlesen...
 
Gutting: "Rückkehr zur Meisterpflicht ist richtiger Schritt"
Geschrieben von: Presseservice
Montag, den 16. September 2019 um 09:15 Uhr
 
 

Stellungnahme von Olav Gutting MdB

Die Rückkehr zur Meisterpflicht in zwölf Gewerken unterstütze ich. Die Abschaffung der Meisterpflicht hat sich für viele Berufsgruppen als Fehler erwiesen. Sowohl die Qualität als auch die Ausbildungsleistung hat stark gelitten. Ich habe mich schon vor 15 Jahren gegen die Abschaffung ausgesprochen und meine damaligen Bedenken haben sich leider bestätigt.

Jetzt muss nur noch eine EU-konforme Lösung für die Wiedereinführung gefunden werden. Die Meisterpflicht soll dann zum 1. Januar 2020 eingeführt werden, aber nur für neu gegründete Betriebe gelten. Bestehende Betriebe genießen Bestandsschutz. Gleichzeitig setzte ich mich für eine weitere Stärkung des dualen Ausbildungssystems ein. Etwa über einen Meisterbonus, mit dem bei bestandener Meisterprüfung angefallene Gebühren ganz oder teilweise erstattet werden, oder eine Gleichstellung des Meistertitels mit dem Bachelor.

Weiterlesen...
 
Gutting an RP Karlsruhe: "Überdenken Sie die Planungen"
Geschrieben von: Presseservice
Freitag, den 09. August 2019 um 15:00 Uhr
 
 

CDU-Bundestagsabgeordneter gegen die Pläne zur Erweiterung der Tank- und Rastanlage in Hockenheim

“Überdenken Sie die Planungen, damit die Wohnqualität der Anlieger erhalten bleibt”, mit diesen deutlichen Worten wendet sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Olav Gutting schriftlich an das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe, das verantwortlich für die Pläne zur Erweiterung der Tank- und Rastanlage in Hockenheim ist. Vorausgegangen war ein Vor-Ort-Termin des Abgeordneten, an dem über 25 Personen teilnahmen.

Dabei gaben die beiden Sprecher der Bürgerinitiative (BI) Pro Stadtwald C4, Stefanie Garcia Laule und Mihai Sava, einen Überblick über des Zustandes des Waldes und die geplante Erweiterung der Tank- und Rastanlage auf Kosten eines bewaldeten Teilstücks zwischen dem Wohngebiet und der Autobahn. Aus ihrem Gespräch mit dem RP hätten die BI-Vertreter den Eindruck mitgenommen, dass die Erweiterung unausweichlich sei und Alternativstandorte gar nicht mehr in Erwägung gezogen würden. Dabei hatten sich im Vorfeld der Hockenheimer Oberbürgermeister und alle Gemeinderatsfraktionen gegen die Erweiterung der Raststätte und gegen den Verkauf städtischer Grundstücke ausgesprochen, was aber Voraussetzung für eine Erweiterung der Raststätte ist. Daran will sich auch der ebenfalls anwesende neue Oberbürgermeister Marcus Zeitler halten, der bekanntermaßen sein Amt zum 1. September 2019 antreten wird.

Weiterlesen...