Bruchsal-Schwetzingen / Berlin. Manche Politiker sind dafür bekannt, dass sie lange Reden halten, ohne irgendwann einmal zum Kern des Themas zu gelangen. Klare Aussagen und Positionen sind oftmals Mangelware. „Das ist überhaupt nicht mein Ding, das nervt nur,“ sagt auch der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Bruchsal-Schwetzingen, Olav Gutting (CDU), „die Menschen müssen wissen, welche Überzeugungen man hat, wofür man steht und für was man eintritt. Zu Recht wird erwartet, dass nicht um den heißen Brei herumgeredet, sondern das Kind beim Namen genannt wird.“ Dabei setzt Gutting unter anderem auch auf den bekannten Kurznachrichtendienst Twitter (deutsch: „Gezwitscher“). Die Nutzung dieses sozialen Netzwerks erfordert eine Anmeldung und ist kostenlos. Jede Mitteilung („Tweet“), die man kommunizieren möchte, darf maximal 140 Zeichen lang sein. Der CDU-Parlamentarier: „Heinz Erhardt hat einmal sinngemäß gesagt: `Man fasse sich – aber kurz´. So könnte man diese Art der Kommunikation beschreiben. Hier muss alles auf den Punkt gebracht werden."
Gute Gründe sprechen gegen die im Rahmen der Polizeireform geplante Auflösung der Kriminalpolizeiaußenstellen
Folgende Stellungnahme hat heute der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Bruchsal-Schwetzingen, Olav Gutting (CDU), auf Anfrage der "Schwetzinger Zeitung" hinsichtlich der geplanten Polizeireform der grün-roten Landesregierung abgegeben: "Die Regionalisierungs- und Zentralisierungstendenzen der grün-roten Landesregierung, wie sie auch bereits im SPD-Wahlprogramm angekündigt wurden, werden nun auch für die Bevölkerung spürbar. Sicherlich lassen sich durch Zentralisierungsmaßnahmen Synergieeffekte und damit Einsparungen erzielen und man muss auch nicht reflexartig alle Pläne der neuen Landesregierung schlecht reden. Aber Größe allein ist nun einmal kein Garant für Effizienz und Qualität. Eine effiziente Verwaltung, ganz gleich auf welchem Gebiet, muss bürgernah sein.
Folgende Rede hielt der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Bruchsal-Schwetzingen, Olav Gutting, am 27. Januar 2012 im Plenum des Deutschen Bundestages zur Thematik "Steuerliche Behandlung von Dienstwagen". Folgend veröffentlichen wir diese Rede als Video. Ein weitere Stellungnahme von Gutting ist ebenfalls als Video diesem Artikel beigefügt.
Marcel Reich-Ranicki, der 91-jährige Literaturkritiker und Überlebende des Warschauer Ghettos, schilderte zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nazionalsozialismus als Gastredner im Plenarsaal des Deutschen Bundestages, was sich damals im Hauptgebäude des „Judenrates“ des Ghettos zutrug. Der 27. Januar ist ein Tag des besonderen Gedenkens an die Millionen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Hermann Gröhe, hatte tags zuvor erklärt: "Wir trauern um die vielen Menschen, die unter der braunen Diktatur erst entrechtet, später brutal verfolgt und schließlich in Konzentrationslagern grausam ermordet worden sind. Der Holocaust-Gedenktag ist eine Mahnung an uns alle, die Erinnerung an diese düstere Zeit wach zu halten. Er lehrt uns, dass Freiheit, Demokratie und Menschenrechte keine Selbstverständlichkeit sind, sondern immer wieder aufs Neue verteidigt werden müssen.